3.3 Haushaltsnettoeinkommen

Das Internet öffnet sich weiterhin den besser Gebildeten. Im ersten Augenblick überraschend: je höher das Einkommen, desto geringer die private Nutzung des Internets. Innerhalb dieser Gruppe überwiegt das Surfen zum privaten Vergnügen während der Arbeitszeit. Je niedriger das Einkommen, desto geringer die private Internetanbindung (vgl. Bild 4).


Bild 4:
Haushaltsnettoeinkommen (Quelle: EMNID-Studie 2000/2001)

Obschon im Vergleich zu 1997 der Internetpreis von ca. DM 3,00 auf unter 2 Pfennige pro Minute drastisch gefallen sind, ist das Internet für viele immer noch zu teuer und der Zugang zu kompliziert: Ein Internet PC kostet zwischen DM 1.500 - DM 2.500 zzgl. monatliche Onlinekosten zwischen DM 40 - DM 120 pro Monat. Ein Familienhaushalt muß daher mit einer zusätzlichen Belastung von ca. DM 500 - DM 2.000 pro Jahr rechnen. Das ist insbesondere in den neuen Bundesländern und in Regionen mit erhöhter Arbeitslosigkeit zu viel für eine Vielzahl der privaten Haushalte.

1. Begrüßung
2. Einleitung
3. Faktoren - 3.1 Allgemeines
3.2 Alter und Geschlecht
3.3 Haushaltsnettoeinkommen
3.4 Schulbildung
3.5 Standort
3.6 Arbeitslosigkeit
3.7 Domains
3.8 Bedürfnisse der Menschen
3.9 Zusammen-fassende Übersicht
4. Auswirkungen einer Online-Zweikl@ssen-gesellschaft

5. Gegenmaßnahmen
Beispiel 1: Werbekampagne AOL und Boris Becker

Beispiel 2: Aktionspro-gramm der Bundesregierung "Internet für Alle"
6. Schlussfolgerungen und Diskussion
7. Quellen
8. Weitere Informationen
8.1 Situation auf dem Internet-Markt in Deutschland
8.2 Wie sieht es weltweit mit dem Internet aus?
8.3 "Feindstaaten des Internet" (Stand 2001)
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